Herman van der Linden

Assoziierter Partner
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Herman van der Linden ist Marketing- und Vertriebsexperte mit umfassender operativen und Management Erfahrung in den Bereichen Mobilität (Straße und Schiene), Finanzdienstleistung (Investition, Leasing, Vermietung) und Projektstrukturierung/ Unternehmensgründung in multinationalen und -kulturellen Organisationen. Im Zentrum seiner internationalen Karriere steht seine Fähigkeit, Unternehmen mit existierender oder neuer Organisation effizient zu wirtschaftlichem Erfolg zu verhelfen.

2020 Interim Manager/ Verwaltungsrat/ Assoziierter Partner SDC
2012 VR-Präsident/ Geschäftsführer, Alstom Transport
2006 VR-Präsident/ Geschäftsführer,   CBRail/ Babcock & Brown
2002 Vertriebs- und Geschäftsentwicklung, Alpha Trains
1999 Direktor/ Interim Manager, Ermanno Marketing Support
1997 Vertriebsdirektor, Hertz Europe
1995 Vertriebsleiter Piaggio Deutschland, Piaggio
1991 Verkaufsförderer, Iveco Central Europe
1988 Trainee/ Händlernetzentwicklung, Iveco Turin

Unternehmerisches Denken in komplexen Strukturen

Wie unternehmerisches Denken komplexen Organisationen kommerziellen Erfolg und Agilität bringen kann

In der kurzen Zeit, in der Herman als Interimsmanager tätig ist, hat er eine Reihe anspruchsvoller Projekte abgeschlossen. So hat er beispielsweise mit einem Team von Spezialisten einen Businessplan für die Entwicklung, den Verkauf und die Vermietung von Eisenbahnreisewagen verfasst, die nicht nur als Sitz-, sondern auch als Schlafwagen genutzt werden können. Darüber hinaus hat er eine internationale Struktur für Tierarztpraxen vorgestellt und erprobt, die es Tierärzten ermöglicht, länger selbstständig weiterzuarbeiten. Die Umsetzung dieser Struktur erweitert die Unabhängigkeit des Tierarztes mit zunehmendem Alter und kreiert somit weniger Druck, das Geschäft an ein Franchise-Unternehmen zu verkaufen.

Zuvor war Herman als Geschäftsführer eines börsennotierten Mobilitätsunternehmens für die Produktions- und Vertriebsaktivitäten in der Schweiz verantwortlich. In dieser Position gelang es ihm, mit Hilfe verschiedener Teams eine Reihe von Großaufträgen für dieses Unternehmen zu gewinnen. Um dies zu ermöglichen, sorgte er dafür, dass verschiedene internationale Teams intern zusammenarbeiten lernten und die Aufmerksamkeit des Top-Managements für diese Aufträge im relativ kleinen Schweizer Markt groß genug war, um konkurrenzfähige Angebote zu erstellen. Gegenüber den Kunden musste er dafür sorgen, dass das Vertrauen ausreichend wiederhergestellt wurde, nachdem in der Vergangenheit eine Reihe unangenehmer Situationen aufgetreten waren, die dazu führten, dass die Parteien nicht mehr miteinander kommunizierten.

In dieser Position wurde Herman auch mit dem Wunsch des Top-Managements konfrontiert, verschiedene Engineering-, Beschaffungs-, Test-, Industrialisierungs- und Produktionsfunktionen zu zentralisieren. Dies führte dazu, dass Produktions- und Serviceeinheiten mit negativer Auswirkung auf die Mitarbeiterzahl geschlossen werden mussten. Um die negativen Folgen einer Schließung zu minimieren, wurden potenzielle Übernahmekandidaten identifiziert, wurde ein „Carve-out“-Projekt aufgesetzt und wurde den Versuch unternommen, eine neue Servicestruktur aufzubauen. Diese Initiativen stellten sicher, dass alle Mitarbeiter, die ihren Arbeitsplatz verloren hatten, innerhalb eines Jahres einen neuen Arbeitsplatz fanden, dass die Produktion an andere Standorte verlagert werden konnte und dass den Ruf des Unternehmens gewahrt blieb.